Private Krankenversicherung Familie Kinder Test

Welche die beste private Krankenversicherung für Familien mit Kinder ist, zeigt der Private Krankenversicherung Test mit dem vergleich von Preis und Leistung für PKV Tarife für Familien und Kinder.

Die Tarife für Familien und Kinder im PKV Vergleich der Stiftung Warentest werden nach den Berufsgruppen Beamte, Angestellte und Selbständige unterteilt.

GKV oder PKV für Familie Kinder sinnvoll?

Gesetzliche oder private Krankenversicherung für Familie Kind im Test

Zunächst muss jedoch die Frage geklärt sein, welche Krankenversicherung für Familien  mit Kinder sinnvoll ist? Die Private Krankenversicherung (PKV) oder die gesetzliche Krankenkasse (GKV)?

Unter welchen Voraussetzungen kann oder muss das Kind bzw. der Ehepartner in welche Krankenversicherung (gesetzlich oder privat) versichert werden?

Test Private Krankenversicherung für Familie Kinder: Stiftung Warentest – Ökotest – Focus Money

Laut Meinung und Empfehlung nicht nur der Stiftung Warentest ist die Private Krankenversicherung für Beamte mit Beihilfeberechtigung mit Familie und Kind sinnvoll. Im Vergleich zu den Beamten muss bei Angestellten und Selbständigen differenziert werden. Hier kommt es auch auf die Höhe der Einkommen an.

Da selbst die Tester und Rating-Agenturen zu verschiedenen Testergebnissen kommen, lässt sich die Frage nach der „besten Privaten Krankenversicherung für Familien mit Kindern“ nur individuell und von Fall zu Fall beantworten, da z.B. die Stiftung Warentest in ihrem PKV Vergleich andere Kriterien zugrunde legt als Öko-Test oder Focus Money.

Zudem haben Familien bzw. Kinder unterschiedliche Bedürfnisse an die Leistungen der privaten KV, so dass sich unterschiedlich hohe Kosten ergeben.

  • Hier hilft ein Private Krankenversicherung Rechner, mit dem sich die Kosten der PKV für Familien und Kinder online und individuell berechnen lassen. Auch ein vergleich der PKV Testsieger kann unverbindlich angefordert werden.

Wo können oder müssen Kinder krankenversichert werden? privat oder gesetzlich?

Ob Kinder in der gesetzlichen oder in der privaten Krankenversicherung zu versichern sind, hängt von der familiären und der beruflichen Situation der Eltern ab. In der gesetzlichen Krankenkasse greift für Kinder eine kostenfreie Familienversicherung, solange sie kein eigenes Einkommen erzielen.

Diese Familienversicherung gibt es in der privaten Krankenversicherung nicht. Müssen Kinder in der PKV versichert werden, zahlen die Eltern für sie einen eigenen KV-Beitrag. Neben der Frage, wo die Kinder versichert werden müssen, ergibt sich die Frage, welche Krankenversicherung sinnvoll ist. Die PKV oder GKV?

Kostenlose Familienversicherung für Kinder von gesetzlich Pflichtversicherten Eltern

Sind die Eltern verheiratet und beide in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert, ist das Neugeborene im Rahmen der kostenfreien Familienversicherung gesetzlich versichert. Die kostenlose Familienversicherung gilt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr des Kindes.

Sie verlängert sich bis zum 25. Lebensjahr, wenn die Kinder die Schule besuchen, studieren oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr absolvieren.

Familienversicherung für Kinder

Wo müssen Kinder krankenversichert werden wenn Eltern privat oder gesetzlich versichert sind?

Wird ein Grundwehr- oder Zivildienst geleistet, verlängert sich die kostenfreie Familienversicherung über das 25. Lebensjahr hinaus um die Dauer des Dienstes. Ist das Kind nicht erwerbstätig, gilt die kostenlose Familienversicherung bis zum 23. Lebensjahr.

Einkommenshöhe als Voraussetzung für die Familienversicherung der GKV

Eine kostenfreie Mitversicherung der Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung greift nur, wenn beide Elternteile der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen. Bezieht ein Elternteil ein Einkommen, das über der Versicherungspflichtgrenze liegt, greift die kostenlose Familienversicherung nicht, für das Kind muss eine eigene Versicherung abgeschlossen werden.

  • Ist ein Elternteil gesetzlich pflichtversichert und der andere aufgrund der Versicherungsfreiheit als Arbeitnehmer, Selbständiger oder Beamter privat versichert, muss für das Kind ebenfalls eine eigene private oder freiwillig gesetzliche Krankenversicherung abgeschlossen werden.
  • Ist ein Ehepartner privat und der andere gesetzlich versichert, kann als Anhaltspunkt also gelten, dass das Kind bei dem Partner kostenpflichtig zu versichern ist, der mehr verdient.
  • Sind die Eltern verheiratet und sind beide Elternteile privat versichert, ist auch das Kind privat versichert. Sofern beide Partner nicht verheiratet sind, können sie frei entscheiden, wo das Kind versichert wird.

Krankneversicherung der Kinder nach Scheidung der Eltern

Auch eine Scheidung hat Auswirkungen auf die Versicherung der Kinder.

  • Sind beide Elternteile vor der Scheidung in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert, unterliegt das Kind weiter der kostenfreien Familienversicherung.
  • Waren beide Elternteile vor der Scheidung privat versichert und behalten sie ihre PKV nach der Scheidung bei, behält auch das Kind seine eigene Versicherung.
  • Wird nach der Scheidung ein Elternteil gesetzlich pflichtversichert, darf das Kind bei diesem Elternteil in die Familienversicherung eintreten.

Nach einem aktuellen Gerichtsurteil kann der unterhaltspflichtige Ehepartner verpflichtet werden, eine PKV für das Kind fortzuführen, selbst wenn die Möglichkeit der kostenfreien Familienversicherung in der GKV besteht.

Private Krankenversicherung für Kinder / neugeborene Baby

Kinder werden in der private Krankenversicherung bei der Gesellschaft versichert, bei der der privat versicherte Elternteil unter Vertrag ist. Einige Versicherungsgesellschaften bieten eine Alleinversicherung in der PKV für Kinder an. Dann kann für das Kind ein eigenständiger PKV-Vertrag abgeschlossen werden. Der Versicherer darf in diesem Fall eine Gesundheitsprüfung für das Kind verlangen.

Für Neugeborene, also Babys, greift in der privaten Krankenvollversicherung ein gesetzlich verankerter Annahmezwang. Wenn das Kind bis spätestens zwei Monate nach der Geburt im gleichen PKV Tarif wie der Elternteil versichert wird, ist eine Gesundheitsprüfung für das Baby nicht nötig.

Der Tarif für das Baby darf dann keine höherwertigen Leistungen enthalten als der Tarif des Erwachsenen. Außerdem muss der Vertrag des Elternteils mindestens drei Monate lang laufen.

Kontrahierungszwang: PKV darf kein Risikozuschlag aufgrund von Erkrankungen des Babys verlangen

Ausschlaggebend kann der Annahmezwang werden, wenn das Kind bei der Geburt einen gesundheitlichen Schaden erlitten hat. In diesem Fall darf der Versicherer durch den Kontrahierungszwang keinen Risikozuschlag verlangen oder den Versicherungsschutz ablehnen.

  • kein Kostenaufschlag bei kranken Babys

Bei gesunden Neugeborenen ist der PKV-Beitrag durch das geringe Eintrittsalter und durch fehlende Vorerkrankungen recht günstig. Außerdem zahlen Kinder keine Altersrückstellungen und keine Beiträge zur Pflegeversicherung.

Erhält der PKV-Versicherte einen Zuschuss seines Arbeitgebers zur privaten Krankenversicherung, bezieht sich dieser bis zum geltenden Höchstsatz der gesetzlichen Krankenkasse auch auf das versicherte Kind.

So funktioniert die private Familienversicherung der PKV

Einige private Krankenversicherer haben aufgrund des zunehmenden Bedarfs ein PKV-Tarifmodell entwickelt, das der gesetzlichen Familienversicherung ähnlich ist. Bei einem Familientarif sind Eltern und Kinder bei der gleichen privaten Krankenversicherung im gleichen Tarif versichert.

Für die Beiträge der Kinder greifen häufig attraktive Rabatte, dadurch sind sie recht gering in den Kosten. Durch einen Selbstbehalt ( PKV Selbstbeteiligung) für die ganze Familie können die Kosten zusätzlich gesenkt werden. Bei Besserverdienenden kann ein PKV-Familientarif im Vergleich zur GKV die kostengünstigere Alternative sein.

  • Private Krankneversicherung für Familien mit hohem Einkommen sinnvoll

Doch neben den Kosten sollten auch die Leistungen und Erstattungen, die in der privaten Krankenvollversicherung im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse individuell vereinbart werden können und wesentlich umfangreicher sind, nicht ausser Acht gelassen werden. Siehe dazu die Leistungen der PKV und GKV im Vergleich.

Krankenversicherung Wechsel vor der Schwangerschaft sinnvoll

Frauen bzw. werdende Mütter, die in die private Krankenversicherung wechseln wollen, sollten dies vor der Schwangerschaft tun. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz besagt, dass der PKV-Beitrag für Schwangere nicht von dem regulären Beitrag abweichen darf und dass keine unterschiedlichen Leistungen für die Schwangere vereinbart werden dürfen.

In der Praxis berichten Versicherte, dass wechselbereite Schwangere von einem PKV-Versicherer abgelehnt wurden oder einen Risikozuschlag zahlen mussten. Der Wechsel von der GKV zur PKV kann vor der Schwangerschaft sinnvoll sein, wenn aus der monatlichen Beitragsersparnis eine Rücklage für die Elternzeit aufgebaut wird.

  • Risikozuschlag oder Ablehnung von Schwangeren bei Neuaufnahme möglich

Der Wechsel in die PKV kann sinnvoll sein, wenn der Tarif eine Beitragsfreiheit während der Elternzeit bei unverändertem Versicherungsschutz vorsieht. Er kann interessant sein, wenn die Mutter bald nach dem Mutterschutz wieder arbeiten will und weiterhin in der privaten Krankenversicherung bleiben wird.

Ist der Wechsel in die PKV vor der Schwangerschaft nicht mehr möglich, kann der Wiedereintritt ins Berufsleben ein geeigneter Zeitpunkt sein, sofern die gesetzliche Versicherungspflicht nicht greift.

Private Krankenversicherung Vergleich Stiftung Warentest: PKV Test für Familie Kinder

Die private Krankenversicherung wurde im April 2014 von Stiftung Warentest untersucht. Im PKV Test wurden 107 Tarife für die Krankenvollversicherung von 32 Versicherern betrachtet. Alle Tarife mussten definierte Mindeststandards erfüllen. Hier die Testergebnisse der Stiftung Warentest zur privaten Krankenversicherung auch für Familien und Kinder.

Beste private Krankenversicherung für Familien mit Kindern im Test der Stiftung Warentest

  • Für Angestellte erwies sich die HUK-Coburg mit dem Tarif Komfort2 als „Sehr gut“. Auch die Provinzial Hannover überzeugte durch die Tarife VKA+u, KHPnu und HKUnu, wobei die Gesellschaft regional in Niedersachsen tätig ist.
  • Selbständige sind nach Meinung von Finanztest bei der Provinzial mit dem Tarif VKSu, HKPnu und KHUnu gut versichert.
  • Beamte sind mit der HUK-Coburg und dem B501 gut beraten, auch die Condordia erhielt für den BV20 und den BV30 das Testurteil „Sehr gut“.

Beste Private Krankenversicherung für Familien und Kinder im Vergleich von Focus Money

Focus Money hat in 2014 die PKV für Beamte und beihilfeberechtigte Referendare untersucht. Zum Testsieger und damit beste private Krankenversicherung wurde die

  • Landeskrankenhilfe LKH mit dem Tarif BA50 gekürt.
  • Die AXA Krankenversicherung fiel mit dem Vital300-U, Komfort Zahn-U im Vergleich positiv auf.

Für Arbeitnehmer und Selbständige erwies sich die

  • Debeka Krankenversicherung mit dem Tarif NW, NG als empfehlenswert in der Kategorie der Klassik-Tarife.
  • In der Kategorie Top-Schutz gelangte die Hallesche Krankenversicherung mit dem Tarif NK Bonus für beide Berufsgruppen auf den ersten Platz.

Die Rating-Agentur Morgen und Morgen hat im Jahr 2014 ebenfalls einen sorgfältigen Blick auf die private Krankenvollversicherung geworfen. Betrachtet wurden 2.700 Tarifkombinationen.

  • Für Beamte wurden die Barmenia und die DBV als sehr empfehlenswert erachtet.
  • Für Selbständige und Arbeitnehmer bieten sich außerdem die R+V, die Mannheimer und die Inter an.
  • weitere Vergleiche aus dem PKV Test hier