Private Krankenversicherung Beamte Test & Vergleich

Beamte PKV Test 2015

Private Krankenversicherung für Beamte im Test & Vergleich

Lesen Sie hier alles Wissenswerte über die Private Krankenversicherung für Beamte im Test und Vergleich von Stiftung Warentest und anderer Analysten mit Empfehlungen für die „beste private Krankenversicherung für Beamte„.

Wie zeigen, ob die gesetzliche Krankenkasse oder die private Beihilfeergänzung in der PKV für Beamte und Referendare sinnvoll ist und wie der Beitrag beeinflusst wird.

Mit unserem private Krankenversicherung Rechner für Beamte können beihilfeberechtigte die Kosten ihrer persönlichen Beamten-Tarife in der PKV berechnen und vergleichen.

Zudem kann ein Vergleich der Testsieger der Restkostenversicherung bzw. der Beihilfetarife für Beamte kostenlos angefordert werden.

Das wichtigste zur Beamtenkrankenversicherung im Überblick:

  • Höhe der Beihilfe für Beamte nach Bundesland
  • Beihilfe für Familienangehörige von Beamten (Ehegatte und Kinder)
  • Vergleich der Krankenversicherung für beamte im Test von Stiftung Warentest und Co.
  • Heilfürsorge im Vergleich zur Beihilfe
  • Anwartschaftsversicherung in der PKV
  • Referendare und Beamte auf Probe bzw. Widerruf
  • günstige Kosten in der PKV für Beamte berechnen

Beamte und Referendare erhalten Beihilfe vom Dienstherren: Erstattung von Krankheitskosten

Beamte und Beamte auf Probe / Widerruf bzw. Referendare erhalten von ihrem Dienstherren einen Zuschuss zu anfallenden Krankheitskosten. Dieser Zuschuss bzw. diese Krankheitskostenerstattung wird als Beihilfe bezeichnet und unterscheidet sich von der Heilfürsorge.

Krankenversicherungspflicht auch für Beamte

Da die Beihilfe nicht alle entstehenden Krankheitskosten abdeckt, ist eine zusätzliche Absicherung erforderlich, die mindestens eine ambulante und eine stationäre Behandlung umfasst. Für diese Restkostenversicherung gilt seit 01. Januar 2009 eine Versicherungspflicht gemäß der allgemeinen Krankenversicherungspflicht für Arbeitnehmer und Selbständige.

PKV oder GKV für Beamte sinnvoll?

Grundsätzlich haben Beamte die Wahl, sich gesetzlich oder privat gegen diese Restkosten abzusichern.

In den meisten Fällen ist die private Krankenversicherung für Beamte die sinnvolle Variante. Denn Dank der Beihilfesätze ist lediglich ein Ergänzungstarif nötig, der wesentlich günstiger ist als die gesetzliche Krankenkasse, die keine Restkostenversicherung anbietet.

Vorteil PKV – Nachteil GKV

  • Private Krankheitskostenrestversicherung für Beamte mit günstigeren Beiträgen und mehr Leistungen
  • Die gesetzliche Krankenkasse ist für Beamte nicht sinnvoll, da wesentlich höhere Kosten bei weniger Leistungen anfallen

Die Besten Privaten Krankenversicherungen für Beamte im Vergleich

In unabhängigen Tests von Beamtentarifen der Jahre 2014 und 2013 haben die HUK-Coburg mit dem Tarif B501 und die Concordia mit den Tarifen BV20, BV30 mit sehr guten Testergebnissen abgeschnitten.

Sie gewähren Beamten eine Restkostenabsicherung bei einer Beihilfe von 50 Prozent. Beide Tarife decken ambulante, stationäre und dentale (zahnmedizinische) Leistungen ab.

  • Auch die Deutsche Beamten Versicherung DBV, die Barmenia, die R+V, die Alte Oldenburger, die Hallesche und die Nürnberger konnten mit ihren Beamten-Beihilfetarifen im Vergleich überzeugen. Im Rating erhielt die Debeka als beste Krankenversicherung für Beamte die Empfehlung „sehr gut“.

Das breite Angebot an Tarifen macht einen sorgfältigen PKV Vergleich vor dem Vertragsabschluss dringend erforderlich, um optimal abgesichert zu sein. Mit dem folgenden Rechner können Sie die Krankenversicherung für Beamte individuell berechnen.

  • Achtung: Die Testsieger bei Beamtentarifen wurden anhand von Modelkunden verglichen. Für die optimale PKV für Beamte sollte ein individueller Vergleich angefordert werden.

PKV Test für Beamte: Beihilfetarife im Vergleich

Im April 2014 hat Stiftung Warentest die Beihilfetarife für Beamte einem genauen Vergleich unterzogen. Im Test betrachtet wurden ausschließlich Unisex-Tarife, die bestimmte Mindestanforderungen an Leistungen und Höhe der Selbstbeteiligung erfüllten.

Bewertet wurden insgesamt über 100 Tarifwerke. Im Test zeigte sich eine enorme Bandbreite im Preis-Leistungs-Vergleich.

Stiftung Warentest: Vergleich Private Krankenversicherung für Beamte 2014

Stiftung Warentest hat die Provinzial Hannover die HUK Coburg sowie die Debeka Krankenversicherung als Testsieger und damit beste private Krankenversicherung für Beamte 2014 / 2015 mit „Sehr gut“ bewertet.

Finanztest Ergebnisse aus dem PKV Test Beihilfetarife / Beamtentarife

  • Concordia: Tarif BV20, BV30, Note: Sehr gut (0,5)
  • HUK-Coburg: Tarif B 501, Note: Sehr gut (1,2)
  • Debeka: Tarif B20K, B30, WL 20K, WL 30, Note: Gut (1,8)
  • PAX Familienfürsorge: Tarif B501 Note Gut (2,1)
  • Alte Oldenburger Tarif A30, AA20, K330, 530 KK32, 52, Z30, ZZ20 Note Gut (2,3)
  • Deutscher RIng Tarif BK20X, BK30, PIT50, BS20X, BS30 Note: Gut (2,3)
  • LVM Tarif AB20E, AB30, SV2/20E, SB2/30, ZB20E, ZB30 Note Gut (2,3)
  • HanseMerkur Tarif A20Z, A/30, P2EB/30, P2EZ, P3B/30, P3Z, ZA/50 Note Gut (2,5)
  • R+V Versicherung Tarif BB20E, BB30, W220E, W230 Note Gut (2,5)
  • Universa Tarif uni-A20 R, uni-A30, uni-ST2/20R, 2/30, uni-ZA50 Note Gut (2,%)

In jedem Fall ist ein persönlicher Private Krankenversicherung Vergleich auch der Testsieger zu empfehlen, da den Testergebnissen jeweils Musterkunden zugrunde liegen.

Testurteil von „Euro am Sonntag“

Bei Finanzratgeber €uro am Sonntag kamen im August 2014 die Universa, der Deutsche Ring, die Hallesche und der Münchener Verein bei den Beihilfetarifen für Beamte mit einem „Sehr gut“ im Test auf die vorderen Ränge.

Bei den Beamtenanwärtern kam die Debeka Krankenversicherung mit den Tarifen B50A, WL50A auf den ersten Platz. Es folgte die Landeskrankenhilfe LKH mit dem BA50 sowie die Continentale mit dem BACOMFORT-B/50.

Getestet wurden insgesamt 263 Tarife von über 30 Anbietern.

Die Testergebnisse 2012 von „Euro am Sonntag“

GesellschaftTarifTesturteil
UniversaBeamtentarifsehr gut
Deutscher RingBeamtentarifsehr gut
HallescheBeamtentarifsehr gut
Münchener VereinBeamtentarifsehr gut
HUK CoburgBeihilfetarifgut
ConcordiaBeihilfetarifgut
ContinentaleBeihilfetarifgut
Deutsche BeamtenversicherungBeihilfetarifgut
DebekaB50A, WL50Asehr gut
LandeskrankenhilfeBA50sehr gut
ContinentaleBACOMFORT-B/50sehr gut
HanseMerkurErgänzungstarifgut
PAX FamilienfürsorgeErgänzungstarifgut
Alte OldenburgerErgänzungstarifgut

Beamtentarife Beihilfetarife: Empfehlungen der Focus Money

Focus Money hat im Jahr 2014 ebenfalls einen Blick auf die Beihilfetarife der privaten Krankenversicherer für Beamte geworfen. In Zusammenarbeit mit dem Analysehaus Franke und Bornberg wurden Beihilfetarif einem Vergleich unterzogen.

In den PKV Test von Focus Money wurden neben Preise und Leistungen auch die Finanzstärke des Versicherers einbezogen. Dabei wurde folgenden Rechenbeispiel zugrundegelegt:

  • Mann/Frau 30 Jahre, Kategorie Beihilfe Top-Schutz, Bundesbeamte

Bei den Beihilfeergänzungstarifen für Beamte kam die Debeka Krankenversicherung als „Beste PKV im Test“ auf den ersten Platz, es folgten die HUK-Coburg und die Allianz.

Bei den Tarifen für Beamtenanwärter bzw. Referendare überzeugte die DBV auf dem ersten Platz, gefolgt von der Alten Oldenburger und der Debeka.

VersichererTarifGesamtnote
DebekaB30,B20K,WL30, WL20K, BC1,40
HanseMerkurA30,A20Z,P3B30,P3Z,P2EB30,P2EZ,ZA 50,BET1,45
HUK CoburgB501, BE21,55
NürnbergerBK30, BK21, BS230, BS221, BE1,55
Deutscher RingBK30,BK20X,BS30,BS20X,BE,BE+,PIT1,75
ConcordiaBV30,BV20,BV Plus, BVE1,80
Universauni-A,uni-A20R,uni-ST1,uni-ST1/20R,uni-ZA50,uni-BZ501,85
LVMAB30,AB20E,SB2/30, SB2/20E,ZB30,ZB20E,EB11,95
Süddeutsche SDKA30,AE,S30, SE, B1,95
LVMAB30,AB20E,SB2/30, SB2/20E,ZB30,ZB20E,EB11,95

Da bei abweichendem Alter und gewünschten Leistungen andere Resultate erzielt werden, wird dringend empfohlen, die individuelle Private Krankenversicherung zu berechnen.

Beihilfe gilt für Beamte des Bundes und der Länder (Bundesbeamte Landesbeamte)

Beihilfeberechtigt sind Beamte des Bundes und der Länder sowie einzelne Angestellte des öffentlichen Dienstes (z.B. Verwaltungsangestellte). Mit der Beihilfe beteiligt sich der jeweilige Dienstherr des Bundes oder der Landesbehörde an den anfallenden Krankheitskosten.

  • Für Bund und Länder gelten unterschiedliche Vorschriften für die Beihilfe, die sich im Detail unterscheiden.

Auch die prozentuale Höhe der Beihilfe ist von Bundesland zu Bundesland und abhängig vom Familienstand unterschiedlich.

Beihilfeberechtigt sind:

Juristisch geregelt sind die Beihilfevorschriften in der Rechtsverordnung zur Gewährung von Beihilfe in Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen, der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV). Hinzu kommen die Verwaltungsvorschriften, die die Maßgaben auf der Ebene der Bundesländer festlegen.

Regelung der Beihilfe in der Beihilfeverordnung

Den Regelungen der Beihilfeverordnungen unterliegen Beamte der Bundes- und Landesbehörden. Für Angestellte im öffentlichen Dienst können Beihilferegelungen gelten, wobei genau nach der jeweiligen Berufsgruppe zu unterscheiden ist.

  • Verbeamtete Polizisten erhalten beispielsweise eine Beihilfe, während Polizisten im öffentlichen Dienst der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen und keinen Anspruch auf Beihilfe haben.

Neben den Beamten auf Lebenszeit gibt es Beamtenanwärter und Beamte auf Probe. Unter einem Beamtenanwärter versteht man einen Beamten auf Widerruf. Er befindet sich innerhalb der Beamtenlaufbahn noch in der Ausbildung.

Erst nach dem Abschluss der Ausbildung und der Probezeit (Beamte auf Probe) wird der Status des Beamten auf Lebenszeit erteilt.

Beamtenanwärter-Tarife der privaten Krankenversicherung

Für Beamtenanwärter gibt es spezielle PKV Anwärtertarife, die meist bis zum Alter von 34 Jahren gelten. Die Höhe der Beihilfe für Beamtenanwärter ist wiederum bei Bund und Ländern unterschiedlich geregelt. Beamte auf Probe sind Beamte vor ihrer Ernennung auf Lebenszeit.

Unterschiede der Heilfürsorge im Vergleich zur Beihilfe

Neben der Beihilfe gibt es für bestimmte Beamtengruppen im aktiven Dienst ein weiteres Fürsorgeprinzip des Dienstherren. Die Heilfürsorge greift im öffentlichen Dienst für Beamte, die einem besonderen Berufsrisiko ausgesetzt sind. Sie sieht eine Erstattung aller Krankheitskosten durch den Bund oder die Länder vor, die Leistungen werden als Sachmittel gewährt.

  • Die Heilfürsorge gilt nicht für die Familienangehörigen des Berechtigten.

Anspruch auf Heilfürsorge haben Soldaten, Polizeivollzugsbeamte der Bundespolizei, Polizeibeamte der Länder, Beamte der Berufsfeuerwehren oder der Landesfeuerwehrschulen in Abhängigkeit vom Bundesland, Beamte der Justizvollzugsanstalten und Zivildienstleistende.

  • Polizisten
  • Soldaten
  • Feuerwehr
  • Zivildienstleistende
  • Wehrdienstleistende

Ein Anspruch ist gegeben, wenn sich der Beamte nicht für die Beihilfe entschieden hat. Mit dem Beginn der Pensionierung erlischt der Anspruch auf Heilfürsorge, es gilt dann ein Anspruch auf Beihilfe von in der Regel 70 Prozent.

PKV Anwartschaftsversicherung für Beamte

Für die Dauer des Anspruchs auf Heilfürsorge können sich Beamte mit einer Anwartschaftsversicherung für den späteren Wechsel in die Beihilfe schützen lassen. Diese gibt dem Beamten die Sicherheit, ohne weitere Gesundheitsprüfung aus der Heilfürsorge in die private Krankenversicherung zu wechseln.

  • Anwartschaft ermöglicht Wechsel in Beihilfetarif der PKV ohne Gesundheitsprüfung

Durch den Wegfall der Gesundheitsprüfung spielen spätere mögliche Vorerkrankungen bei der Kalkulation des Beihilfetarifs dann keine Rolle mehr.

Kleine und Große Anwartschaftsversicherung

Bei einer großen Anwartschaftsversicherung richtet sich der Tarifbeitrag nicht nach dem Eintrittsalter, sondern nach dem Alter zum Zeitpunkt des Abschlusses der Anwartschaftsversicherung.

Die große Anwartschaftsversicherung ist somit vorteilhafter als die kleine Anwartschaftsversicherung, die das dann geltende höhere Lebensalter bei der Beitragsberechnung ansetzt.

Vorteil der großen Anwartschaft im vergleich zur kleinen Anwartschaftsversicherung

Deshalb sind die Versicherungsbeiträge beim Abschluss einer kleinen Anwartschaftsversicherung zum Zeitpunkt des Wechsels in die Private Krankenversicherung für Beamte bedeutend höher als bei der Wahl der großen Anwartschaftsversicherung.

Bund und Länder mit abweichenden Beihilfesätzen

Die Beihilferegelungen des Bundes unterscheiden sich von denjenigen der Bundesländer.

Beamte des Bundes erhalten eine Beihilfe von 50 Prozent, im Ruhestand werden 70 Prozent gewährt. Die Beihilfe erstreckt sich auf ambulante, stationäre und dentale Leistungen. Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen schließen sich diesen Regelungen an, in allen anderen Bundesländern kommen eigene Beihilfevorschriften zur Anwendung.

Dadurch ergibt sich ein heterogenes Geflecht an Bestimmungen, die auf den ersten Blick sehr ähnlich wirken, die sich aber in Details unterscheiden.

Wahlleistungen werden von der Beihilfe abgezogen

Im Bundesland Rheinland-Pfalz müssen sich Beamte beispielsweise für Wahlleistungen wie die Chefarztbehandlung oder die Unterbringung im Ein- oder Zwei-Bett-Zimmer im Krankenhaus jeden Monat einen pauschalen Beitrag von ihren Beihilfe-Bezügen abziehen lassen.

  • In anderen Bundesländern wird dieser Abzug für Wahlleistungen nicht gefordert.

Auch die pauschalen Beihilfen für Säuglingsausstattungen differieren von 250 Euro in Baden-Württemberg bis hin zu keinerlei Zuschuss für bayerische Beamte in Bayern.

Eigenanteil bis Belastungssgrenze (Selbstbeteiligung) für Beamte

Ein weiterer Unterschied ist der Eigenanteil des Bundes, der nicht auf Landesebene gilt. Bundesbeamte müssen einen Selbstbehalt zu ihren Krankheitskosten leisten und dämpfen dadurch die Kosten des Dienstherrn. Dieser Eigenanteil gilt bis zum Erreichen einer festgelegten Belastungsgrenze.

In vielen Ländern erhalten Beamte dagegen erst dann eine Erstattung der Krankheitskosten durch die Beihilfe, wenn pro Jahr bereits eine bestimmte Summe an Aufwendungen überschritten ist. Diese Kostendämpfungspauschale soll die Auslagen der Länder für ihre Beamten reduzieren.

Auch Familienangehörige erhalten Beihilfe

  • Neben dem Beamten selbst haben der Ehepartner und die Kinder einen Anspruch auf Beihilfe.

In der Regel erhält der Ehepartner oder der eingetragene Lebenspartner eine Beihilfe von 70 Prozent. Beamte mit einem Kind haben Anspruch auf 50 Prozent Beihilfe für sich selbst und auf 80 Prozent für die Kinder.

Bei zwei Kindern erhöht sich der Anspruch des Beamten für sich selbst auf 70 Prozent, der Anspruch über 80 Prozent Beihilfe für jedes Kind bleibt bestehen.

Beihilfe für Ehepartner nur bei keinem eigenem Einkommen

Allerdings wird die Beihilfe für den Ehepartner bzw. Ehegatten nur gewährt, wenn er nicht der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht unterliegt und wenn er ein Einkommen bezieht, das eine festgesetzte Grenze nicht überschreitet.

Beihilfe Höchstgrenzen

Für die Ehepartner von Bundesbeamten liegt diese Grenze bei 17.000 Euro im Jahr, die einzelnen Bundesländer haben davon abweichend eigene Höchstgrenzen festgelegt.

Diese sind zum Teil erheblich geringer als die Grenzen für Bundesbeamte. Beispielsweise gilt in Hessen eine Maximalgrenze von lediglich 8.354 Euro im Jahr.

Regelung der Beihilfe für Kinder von Beamten

Das Recht der Kinder auf Beihilfe bleibt bestehen, solange ein Kindergeldanspruch gegeben ist, die maximale Altersgrenze liegt bei 25 Jahren.

Wenn beide Elternteile beihilfeberechtigt sind und bei unterschiedlichen privaten Krankenversicherern einen Beihilfetarif abgeschlossen haben, ist das Kind bei demjenigen Elternteil zu versichern, der das Kindergeld erhält.

Kein Zuschuss für Beamte in der GKV

Beamte haben die Möglichkeit, sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse zu versichern. Alternativ schließen sie für die Krankheitskosten, die nach dem Abzug der Beihilfe übrig bleiben, eine Restkostenversicherung ab.

Bei der gesetzlichen Kasse handelt es sich nicht um eine beihilfekonforme Restkostenversicherung, sondern um eine Vollkostenversicherung.

Einen Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung, wie man ihn von versicherungspflichtigen Arbeitnehmern kennt, gibt es bei der gesetzlichen Krankenversicherung für Beamte nicht. Sie haben also den vollen Beitrag aus eigener Tasche zu zahlen.

Dieser beträgt im Jahr 2015 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens, hinzu kommt meist ein Zusatzbeitrag, den die Krankenkasse erheben darf. Der Beitrag wird bis zur festgelegten Beitragsbemessungsgrenze von 49.500 Euro im Jahr 2015 berechnet.

  • Vor diesem finanziellen Hintergrund ist der Abschluss einer gesetzlichen Krankenversicherung für Beamte häufig nicht sinnvoll.

Fazit: Ein Vergleich der Beihilfetarife spart bares Geld

Die Beihilferegelungen für Beamte des Bundes und der Länder sind äußerst komplex. Ist die Höhe des Beihilfeanspruchs geklärt, ist ein unabhängiger Krankenversicherung vergleich der Beamten-Tarife zu empfehlen.

Mit dem Private Krankenversicherung Rechner für Beamte kann eine individuelle Berechnung der Beiträge abzüglich der Beihilfe kalkuliert werden.

Aufgrund der Bandbreite der Preise besteht bei gleicher Leistung häufig ein Sparpotenzial von über 100 Euro im Monat, das sich durch einen PKV Vergleich für Beamte, Referendare und Beamtenanwärter identifizieren lässt. Dazu kann das Ergebnis aus dem Private Krankenversicherung Test 2017 für Beamte und Beamtenanwärter (Referendare) herangezogen werden.