Private Krankenversicherung Angestellte Test Vergleich

PKV Angestellte Test Vergleich

Die Private Krankenversicherung für Angestellte im Testsieger Vergleich

Während Angestellte in der gesetzlichen Krankenkasse auf Leistungen im Rahmen der Grundsicherung zurückgreifen müssen, sind die Leistungen in der privaten Krankenversicherung für Angestellte frei wählbar. Hierbei ist ein Private Krankenversicherung Vergleich für Angestellte lohnend.

Die Private Krankenversicherung für Angestellte im Test der Stiftung Warentest erlaubt einen PKV Vergleich hinsichtlich Preis und Leistung und hilft Kosten zu sparen.

Um die beste Private Krankenversicherung für Angestellte im Vergleich zu ermitteln, kann der PKV Rechner zum Berechnen der individuellen Beiträge und Kosten sowie der gewünschten Leistungen genutzt werden. Alle wichtigen Informationen rund um die PKV für Angestellte lesen Sie hier.


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Private Krankenversicherung für Angestellte: Vergleich der Testsieger

Beste Private Krankenversicherung für Angestellte im Vergleich der Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat die Private Krankenversicherung für Arbeitnehmer im April 2014 (Finanztest Heft 05/2014 test.de) einem umfangreichen Test und die Preise und Leistungen einem Vergleich unterzogen.

Analysiert wurden ausschließlich Unisex-Tarife, die definierte Mindestanforderungen erfüllen mussten und die einen Selbstbehalt von 300 Euro oder 700 Euro pro Jahr forderten. Deshalb ergab sich keine nennenswerte Bandbreite der Leistungen.

Auffallend war bei den PKV Tarifen für Angestellte allerdings die Schwankung der Preise. Im schlimmsten Fall hatte ein Arbeitnehmer bei der teuersten PKV rund 800 Euro zu zahlen und damit rund doppelt so viel wie bei den günstigsten Versicherern. Hier die beste Private Krankenversicherung für Angestellte im Test der Stiftung Warentest / Finanztest.


Testsieger Private Krankenversicherung für Angestellte: Vergleich der Stiftung Warentest

VersichererTarifTesturteil Note
HUK CoburgKomfort 2, KT61,4
Provinzial HannoverVKA+u, KHPNu, KHUnu, KTG-A61,5
NürnbergerTOP6, S2, ZZ20, TA61,8
GothaerMediVita500, MediMPlus, Clinic2, VitaZ70, TG62,1
DebekaTarif N, NG, KT432,2

HUK Coburg und Provinzial laut Empfehlung der Finanztest „beste PKV für Angestellte“

Für Arbeitnehmer erwies sich die HUK-Coburg mit den Tarifen Komfort 2 und KT6 nach Meinung von Warentest als sinnvoll. Die Provinzial Hannover konnte trotz ihrer regionalen Beschränkung auf das Land Niedersachsen und Bremen ebenfalls empfohlen werden, hier wurde die Kombination der Tarife VKA+u, KHPnu, KHUnu und KTG-A6 getestet.

Bei der HUK-Coburg musste ein 35 Jahre alter Musterkunde bei einem Selbstbehalt von 600 Euro im Jahr rund 440 Euro für den Versicherungsschutz zahlen, die Provinzial forderte dagegen bei einer Selbstbeteiligung von 450 Euro nur 436 Euro Beitrag im Monat.

Auch für die Nürnberger, Gothaer und Debeka Krankenversicherung spricht die Stiftung Warentest eine Empfehlung für die Tarife für Angestellte / Arbeitnehmner aus.

Stiftung Warentest Vergleich aus 2014:

  • HUK Coburg Tarif Komfort2 und KT6 Testergebnis „sehr gut“
  • Provinzial Hannover Tarif VKA+u, KHPnu, KHUnu, KTG-A6 Testergebnis „sehr gut“
  • Nürnberger Krankenversicherung Tarif TOP6, S2, ZZ20, TA6 „sehr gut“
  • Gothaer Tarif MediVita 500, MediMPlus, Clinic2, VitaZ70, TG6 „gut“
  • Debeka Krankenversicherung Tarif N, NG, KT43 „gut“

Stiftung Warentest Vergleich aus 2006:

  • HUK Coburg Krankenversicherung Testergebnis „sehr gut“ Note 1,2
  • Nürnberger Krankenversicherung Testergebnis „gut“ Note 1,8

In diversen Tests schneiden unterschiedliche private Krankenversicherungen mit „sehr gut“ ab. Es kommt maßgeblich auf die versicherungsrelevanten Daten des Versicherten ab, welche für ihn die „beste private Krankenversicherung“ ist. Deshalb ist ein individueller Vergleich sinnvoll.


Weitere Vergleiche zur PKV für Angestellte: Testsieger im Überblick

Hier das PKV Rating / Ranking (erreichte Punkte von 100) des map-Report 2016

  1. Debeka Krankenversicherung (85.70)
  2. Signal Krankenversicherung (79,15)
  3. Provinzial Krankenversicherung (77,30)
  4. Deutscher Ring (76,90)
  5. Barmenia Krankenversicherung (74,05)

Private Krankenversicherung Test von Franke Bornberg „Standardschutz“

VersichererTarifTesturteil Note
R+VAGIL comfort mit 480 EUR Selbstbeteiligung (MP1U)1,4 sehr gut
ARAGTarif KomfortKlasse K3001,5 sehr gut
AXAVital300-U (Ang.), Komfort Zahn-U1,6 gut
BBKKGesundheitCOMFORT 900S, Zahn 2, VitalPLUS1,7 gut
DebekaN, NG1,7 gut

Die besten PKV Anbieter im Rating & Ranking von Morgen & Morgen

Im September 2014 hat die Rating-Agentur Morgen und Morgen rund 2.700 Tarifkombinationen getestet. Für Arbeitnehmer erwies sich das Versicherungsangebot der R+V, der Mannheimer, der Inter, der Halleschen, der Barmenia und der AXA als sehr interessant.

Gute Rating für folgende PKV Anbieter:

  • R+V Versicherung
  • Mannheimer
  • Inter Krankenversicherung
  • Hallesche
  • Barmenia
  • AXA Krankenversicherung

Gute und günstige Private Krankenversicherung für Angestellte berechnen

Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse erfolgt die Berechnung der PKV nach persönlichen Kriterien und dem Leistungsumfang.

Folgende Faktoren beeinflussen den Beitrag und die Kosten der PKV Tarife:

  • Alter zum Zeitpunkt der Antragstellung
  • Vorerkrankungen führen zu Risikoaufschlägen oder gar zur Ablehnung
  • Tarife ohne oder mit Selbstbeteiligung (je höher der Selbstbehalt desto günstiger der Beitrag)
  • Krankentagegeld ab welchem Tag und in welcher Höhe
  • Leistungsumfang im stationären und ambulanten Bereich (Ein-Bett-Zimmer / Chefarzt etc.)
  • Kostenerstattungen bei zahnmedizinischer Behandlung
  • Höhe der Zuzahlungen bei Heilmittel und Hilfsmittel (Sehhilfe, Medikamente etc.)

Eine gute und günstige PKV für Angestellte hat eine Selbstbeteiligung in Höhe von maximal 1000 Euro pro Jahr und bietet bei niedrigerem Beitrag dennoch Leistungen deutlich über dem gesetzlichen Leistungskatalog der Krankenkassen.

Rechner für die Private Krankenversicherung der Angestellten

Die Selbstbeteiligung verursacht zwar höhere Kosten bei Krankheit, mindert jedoch den Beitrag erheblich. Werden in einem Jahr keine Leistungen ausser Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch genommen, gibt es eine Beitragsrückerstattung, die wiederum die Kosten senkt.

Weiterhin gibt es erhebliche Unterschiede in Preis und Leistung zwischen den PKV Anbietern. So hat die Verbraucherzeitschrift ÖkoTest Einsparpotentiale bei einem Tarifwechsel von bis zu einigen hundert Euro im Jahr ermittelt. Der PKV Rechner kann Tarife mit gewünschten Leistungen online berechnen.


Voraussetzungen für den Wechsel in die PKV bei Angestellten 2017

Angestellte müssen einige Voraussetzungen erfüllen, um von der gesetzlichen Kasse in die Private Krankenversicherung wechseln zu können. Hier sieht der Gesetzgeber eine Einkommensgrenze vor, die erreicht sein muss.

Versicherungspflichtig angestellte Arbeitnehmer dürfen sich privat krankenversichern, wenn ihr Brutto-Einkommen pro Jahr oberhalb der Versicherungspflichtgrenze (auch als Jahresarbeitsentgeltgrenze JAEG bezeichnet) liegt.

Die aktuelle Versicherungspflichtgrenze 2017 liegt bei 57.600 Euro brutto jährlich bzw. bei 4.800 Euro brutto monatlich. Wer also diese Gehaltsgrenze übersteigt, kann als Angestellter 2017 in die private Krankenversicherung wechseln.

  • Einkommen in 2017 57.600 Euro im Jahr oder 4.800 Euro im Monat
  • Einkommen in 2016 56.600 Euro im Jahr oder 4.687,50 Euro im Monat
  • Einkommen in 2015 54.900 Euro im Jahr oder 4.575 Euro im Monat
  • Einkommen in 2014 53.550 Euro im Jahr oder 4.462,50 Euro im Monat

Ist das nicht der Fall, unterliegen sie der gesetzlichen Krankenpflichtversicherung.


Der maximale Krankenversicherungsbeitrag in der GKV richtet sich nach dem sozialversicherungspflichtigen Entgelt und nach dem GKV-Beitragssatz. Bei einem hohen Gehalt und keinen Vorerkrankungen ist die PKV oft die günstigere Variante.

Allgemeine und besondere Versicherungspflichtgrenze

Privat versichern dürfen sich Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis nur, wenn ihr Einkommen im Jahr 2017 57.600 Euro oder 4.800 Euro pro Monat überschreitet. In diesem Fall unterliegen sie nicht mehr der Pflicht, sich bei einer gesetzlichen Kasse zu versichern.

Die Versicherungspflichtgrenze wird jedes Jahr von der Bundesregierung unter Berücksichtigung der aktuellen Einkommen festgelegt. Eine Anhebung der JAEG reduziert die Zahl der Arbeitnehmer, die sich privat versichern dürfen, eine Absenkung führt zu einer Erweiterung des berechtigten Personenkreises.

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze muss nach aktueller Gesetzgebung einmalig überschritten sein, damit ein Wechsel in die Private Krankenversicherung erlaubt wird.

Unwiderrufliche Befreiung von der Versicherungspflicht in der GKV

Für Versicherte, deren Einkommen gerade die Versicherungspflichtgrenze überschreitet, kann aus einer Anhebung im Folgejahr eine erneute Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse resultieren. Um dann weiterhin privat versichert zu bleiben, muss man sich unwiderruflich von der Versicherungspflicht bei den gesetzlichen Kassen befreien lassen.

Deshalb sollte der Wechsel in die Privatkrankenversicherung nur angestrebt werden, wenn die Versicherungspflichtgrenze deutlich überschritten ist und wenn die weitere Entwicklung des Einkommens auf einem vergleichbaren Niveau erwartet wird.

Besondere Versicherungspflichtgrenze

Für Arbeitnehmer, die schon zum 31. Dezember 2002 privat versichert waren und die zum 01. Januar 2003 aufgrund der damaligen starken Anhebung der Versicherungspflichtgrenze wieder in der GKV zu versichern waren, gilt eine besondere Versicherungspflichtgrenze. Auch sie wird jährlich festgelegt und liegt

  • im Jahr 2017 bei 52.200 im Jahr oder bei 4.350 Euro im Monat.

Krankenversicherungsbeitrag privat & gesetzlich im Vergleich

Das sozialversicherungspflichtige Entgelt eines Arbeitnehmers hat unmittelbaren Einfluss auf die Höhe des gesetzlichen Krankenversicherungsbeitrag. Er errechnet sich aus dem Entgelt pro Jahr und dem Beitragssatz von mindestens 14,6 Prozent im Jahr 2017 zuzüglich des variablen Sonderbeitrags der Krankenkassen (Krankenkassen Zusatzbeitrag ab 2015).

Der Maximalbeitrag ist bei einer Summe von 635,10 Euro im Monat gedeckelt, er ergibt sich durch die gesetzlich festgelegte Beitragsbemessungsgrenze mit einem Einkommen von 4.350 Euro monatlich.

Mit der Festlegung des Beitrags anhand des sozialversicherungspflichtigen Entgelts und des Beitragssatzes unterliegt die Berechnung des GKV-Beitrags anderen Kriterien als die Berechnung der privaten Krankneversicherungsbeiträge.

Der PKV Beitrag ergibt sich aus dem Alter des Versicherten, aus seinem Gesundheitszustand und aus den gewünschten Tarifleistungen. Der Privatversicherte hat somit die Möglichkeit, die Höhe seiner Versicherungsbeiträge und die Leistungen seiner Krankenversicherung selbst zu bestimmen.


Arbeitgeberzuschuss zur PKV für Angestellte

Ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis ist auch dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitgeber mit einem Zuschuss von 50 Prozent für die Versicherungskosten des Arbeitnehmers aufkommt.

Bei einem maximalen Versicherungsbeitrag von 635,10 Euro im Monat macht der Arbeitgeberzuschuss im Jahr 2017 die Hälfte aus, er liegt somit bei höchstens 317,55 Euro.

  • Maximaler Zuschuss des Arbeitgebers / Arbeitgeberanteil 2017: 317,55 Euro im Monat

Sofern die gesetzliche Krankenkasse einen Zusatzbeitrag verlangt, ist dieser allein vom Arbeitnehmer zu tragen.

Der Arbeitgeberzuschuss gilt auch für Versicherte in der Privatkrankenversicherung, er beläuft sich ebenfalls auf maximal 317,55 Euro im Monat. Hat der Versicherte also einen PKV-Beitrag von über 635,10 Euro zu zahlen, übersteigt der Arbeitnehmeranteil an der Krankenversicherung den Beitrag des Arbeitgebers. Hier mehr zum PKV Zuschuss

Krankengeld bei Arbeitsunfähigkeit in der GKV

Im Krankheitsfall und bei ärztlich bescheinigter Arbeitsunfähigkeit ist der Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung bis zum 42. Tag der Krankschreibung verpflichtet. Danach beginnt die Zahlung des Krankengeldes der gesetzlichen Krankenversicherung, sie ist im Paragraphen 5 des fünften Sozialgesetzbuchs geregelt.


Höhe des Krankengeldes

Die Höhe des Krankengeldes ist durch den Gesetzgeber geregelt, sie beträgt 70 Prozent des Bruttoeinkommens und darf 90 Prozent des Nettoverdienstes nicht überschreiten.

Der jeweils niedrigere Wert wird um den Arbeitnehmeranteil zu allen gesetzlichen Sozialversicherungen reduziert, der verbleibende Betrag wird als Krankengeld ausgezahlt. Das Krankengeld ist somit erheblich geringer als das regelmäßige Einkommen.

Private Krankentagegeldversicherung sinnvoll

Für gesetzlich Versicherte empfiehlt sich deshalb der Abschluss einer ergänzenden privaten Krankentagegeldversicherung, um die Versorgungslücke zum gewohnten Einkommen zu schließen. Für Ehegatten und Kinder, die in der GKV mitversichert sind, entsteht kein Krankengeldanspruch.


Wechsel in die Private Krankenversicherung

Wenn die Versicherungspflichtgrenze einmalig überschritten ist, stellt sich für viele Angestellte die Frage nach dem Wechsel in die Privatversicherung. Einerseits mögen niedrigere Beiträge locken, andererseits dürften hohe Kostenerstattungen attraktiv sein.

In Abhängigkeit von den Anforderungen des Arbeitnehmers an seinen Krankenversicherungsschutz kann der Wechsel in die Privatversicherung sinnvoll sein.

Hier die Vorteile und Nachteile des Wechsels in die PKV:

Junge und gesunde Arbeitnehmer sind in der PKV recht günstig zu versichern. Auch bei gehobenen Tarifleistungen wie der Übernahme von Heilpraktikerleistungen, von stationären Wahlleistungen und Kostenerstattungen von über 75 Prozent im dentalen Bereich ist ihr Beitrag meist recht moderat.

Dies gilt umso mehr, wenn ein Selbstbehalt pro Jahr von 300 Euro, 500 Euro oder 600 Euro vereinbart wird. Ein höherer Eigenanteil ist in der Regel wenig sinnvoll, er wäre nur dann interessant, wenn Interesse an einem sehr niedrigen PKV-Beitrag besteht.

Aufgrund des Arbeitgeberzuschusses besteht allerdings meist keine zwingende Notwendigkeit, den Versicherungsbeitrag drastisch zu reduzieren.


Rechenbeispiel KV Beitrag privat gesetzlich

Wenn ein 45 Jahre alter Mann für einen PKV-Tarif mit Heilpraktikerleistungen, mit Unterbringung im Einbettzimmer im Krankenhaus und mit Kostenerstattungen für Zahnersatz von 80 Prozent bei einem Selbstbehalt von 300 Euro pro Jahr monatlich rund 550 Euro zahlt und der maximale GKV-Beitrag insgesamt nur 602,25 Euro pro Monat für den Versicherten und ein Kind ohne Einkommen beträgt, wird klar, dass die GKV bei dieser familiären Konstellation die kostengünstigere Variante ist.

So schwierig ist der Wechsel von der PKV zurück in die GKV

Für Arbeitnehmer ist die Rückkehr zur gesetzlichen Krankenkasse ein schwieriges Unterfangen.

  • Angestellte über 55 Jahren werden von den gesetzlichen Kassen gar nicht mehr aufgenommen.

Wer den Wechsel zurück zur GKV unbedingt durchführen will, muss für eine Reduktion des sozialversicherungspflichtigen Einkommen sorgen, bis es wieder unterhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt.


Entgeltumwandlung in betriebliche Altersvorsorge

Dies kann durch eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit geschehen. Alternativ kann ein Teil des Bruttoeinkommens im Rahmen der Entgeltumwandlung in eine betriebliche Altersvorsorge eingebracht werden.

In jedem Fall allerdings muss der Arbeitgeber bei diesem Wechsel informiert werden und auch selbst mitspielen. Der unabhängige Wechsel vom Arbeitgeber ist nur möglich, wenn der Arbeitnehmer sein Arbeitsverhältnis kündigt und sich arbeitslos meldet.

Dies dürfte regelmäßig keine sinnvolle Alternative sein. Schon vor dem Hintergrund der schwierigen Rückkehr in die GKV will der Wechsel in die PKV gut überlegt werden.

Wo werden Ehegatte und Kinder des Angestellten krankenversichert?

Ist der Angestellte verheiratet, stellt sich die Frage nach der Versicherung von Familienangehörigen. Solange der Ehepartner selbst der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht unterliegt oder privat versichert ist, kann sich der Arbeitnehmer gut privat versichern.

Bezieht der Ehepartner aber kein eigenes Einkommen, muss der Arbeitnehmer einen eigenen PKV-Beitrag für ihn zahlen. Die Kosten für den Versicherungsschutz des Arbeitnehmers und des Ehepartners und der Kinder werden dann regelmäßig über dem maximalen GKV-Beitrag von 602,25 Euro liegen.

  • Der Wechsel zu den Privatversicherern ist aus Kostengründen also nur dann sinnvoll, wenn der Ehepartner selbst krankenversichert ist.

Auch bei Kindern ohne Einkommen ist die Frage nach der Versicherung zu klären. Sie sind beim Ehepartner mit dem höheren Einkommen zu versichern.

Ist der Arbeitnehmer privat versichert und ist der Ehepartner gesetzlich versichert, ist für das Kind ein privater Versicherungsvertrag erforderlich.

  • In dieser Konstellation kann die gesetzliche Krankenkasse die kostengünstigere Alternative sein, denn sie gewährt die Möglichkeit einer kostenfreien Familienversicherung für Angehörige ohne Einkommen.

Beste Krankenversicherung für Angestellte abhängig von persönlicher Situation

Wenn sich nach sorgfältiger Abwägung der familiären und der gesundheitlichen Situation zeigt, dass die private Krankenversicherung für einen Angestellten eine sinnvolle Option ist, sollte ein sorgfältiger Tarifvergleich durchgeführt werden.

Besonders die Analyse von Finanztest aus dem Jahr 2014 macht deutlich, wie erheblich die Bandbreite der Preise bei gleichem Versicherungsschutz ist. Für einen Vergleich der PKV für Angestellte nutzen Sie unseren Service:

  • aktueller Private Krankenversicherung Test
  • Private Krankenversicherung Rechner für Angestellte